wosisig

Bandname: wosisig (das heißt so viel wie: „was ich sehe“)

Sigrid Horn (c) Richard Dergovics

Sigrid Horn
(c) Richard Dergovics

Geburtsdatum/Geburtsort:

2007 / Mostviertel

Musikrichtung (Stilrichtung):

wosispüh (auch beschrieben als: Wödmusik; politisch-punkiger Mundart-Pop)

weitere künstlerische Tätigkeiten:

Die Texterin, Songwriterin und Frontsängerin Sigrid Horn ist mit verschiedenen Pseudonymen unterwegs. Mal im Singer- Sonwritergenre, manchmal bei Poetry Slams und durch ihre starke Liebe zu Hip Hop hat sie eine eigene Kunstfigur kreiert, die bald eine EP rauslassen wird.

Vita (Werdegang):

Anfang 2007 schrieb die 16-Jährige Sigi ein Lied. Das spielte sie der Steffi (Bratsche) vor. Gemeinsam mit Bernhard (Bass) und Philipp (Schlagzeug) reichten sie das beim FM4 PSC 2007 ein. „Is anzige Liad“ (weil sie hatten noch keine anderen Lieder) brachte sie unter die Top25. Und tadaaaaah: aus dem Projekt wurde eine Band. Danke FM4, Gerald Stocker, Martin Blumenau und Mieze Medusa! Das waren damals sehr wichtige Begegnungen. Seit 2013 wird Wosisig von der Medienmanufaktur begleitet und unterstützt, was wir sehr genießen und schätzen. Danke, Charlie!

Meilenstein war die vom österreichischen Musikfonds geförderte Produktion „Wödscheim“, die 2013 veröffentlicht wurde und beim Harmonika-Zauberer Walther Soyka im Studio aufgenommen wurde. Walther beehrt uns bei einer Nummer als Gastmusiker – „Kopfmist“ zählt definitiv zu den Perlen des Albums.

Die Ursprungsbesetzung hielt bis Ende 2014, da entschied sich die Band zu einer bandinternen Umstrukturierung, und somit zur ersten schwerwiegenden Veränderung in 7 Jahren Bandgeschichte.

Seither ist Sigi immer öfter auch solo unterwegs, und wird je nach Bedarf von einer fluktuierenden Besetzung begleitet. Quasi der Wechsel von Monogamie zur offenen Beziehung. Make love!

Bisherige Tonträger:

2007: „Ein selbstgebrannter Live-Mitschnitt mit gebastelten Kartonhüllen – mit dem finanzierten wir unsere ersten Kabel und Käsesemmerl. Wird heute unter Fans zu horrenden Preisen am Schwarzmarkt gehandelt.
2009: „Mit der Zeit im Gleichschritt“. Da haben wir einfach mal ein Studio für eine Woche gemietet und gehackelt. Rausgekommen ist ein bunter Mischmasch, wo sich einige gute Sachen verstecken. Sehr überrascht war ich, als ich letztens wieder den Bonustrack „Wochenende“ gehört habe. Ist hiermit ein Geheimtipp.
2013: Unser gemeinsames Baby und unser vorübergehend letzter Wurf: Wödscheim (nonfoodfactory)
Wödschleim kaufen

Was ich/wir immer schon sagen wollte, mich aber noch niemand gefragt hat (zum Thema Musikbusiness):

1. Es gibt viel zu wenig Frauen auf der Bühne und Frauen werden immer noch viel zu sehr auf ihr Aussehen reduziert.

2. Wir müssen Vorbilder für die folgenden Generationen sein und den Kindern von heute die Tür zu einer gerechteren Gesellschaft aufhalten. Und da kann Musik und gesellschaftskritische Kunst sehr wohl etwas dazu beitragen.

3. Eine Musikrichtung zu machen, die nicht klar einzuordnen ist, bringt diverse Schwierigkeiten mit sich. Manchmal würde ich lieber nur Punk spielen.

3 für mich/uns typische (eigene!) Songs:

Schlofmaungel

Finganeglbeissa

Ringlspüh

Mein (eigenes) Lieblingsvideo:

Schwer… Aber mit Balcony TV im Dezember 2014 war’s sehr schön.Das ist eine Vertonung eines Gedichtes von Anna Schrems: „Huankind“.

Auf Platz 2 folgt dann „Schlofmaungel“ (Sommer 2013). Bin immer noch ins Dia-Projektor-Licht und die Spielereien von Timon und Manuel verliebt, die das Video mit uns gemacht haben.

Einige Lieblingsmusiker/Bands:

Nina Simone, Amanda Palmer, Playback Dolls, Alex Miksch, Attwenger, Madame Baheux, Sigi Maron, Jefferson Airplane, Janis Joplin, Ella Fitzgerald, Billy Holiday, Violeta Parra, Víctor Jara, Ana Tijoux – die meisten fehlen noch in der Liste.

Rapid oder Austria oder Wurscht?:

Um was geht’s da? Eishockey? Dann bin ich für das kleine runde schwarze Ding. Wird von allen gehauen.

Wanda oder Bilderbuch?:

Lieber Bilderbuch.

Ambros oder Danzer?:

Je nach Tagesverfassung. Bei Ambros gehen aber leider nur die alten Sachen, bevor die Überproduktion Einzug gehalten hat.

Tom Waits oder Bob Dylan?:

Je nach Tagesverfassung.

Studio oder Live?

Live. Immer live. Und wenn Studio, dann soll es sich wie live anfühlen.

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Vielen Dank an Sigrid Horn für die Mitteilung (Ar 08/2015)