Facewalk

Bandname: FACEWALK

Facewalk

Facewalk
(c) Freakshot Photography Mike Lhotka

Members:

Vocals: Ray
Guitar: Sebo
Guitar: Paula
Bass: Peter
Schlagzeug: Stef

Region/Gründung/Stilrichtung:

Die Wiener Band Facewalk setzt sich aus einer verrückten Kombination von fünf Personen zusammen, spielt Nu Metal und besteht in aktueller Besetzung seit Juli 2015.

Bassist Peter ist, anders als in herkömmlichen Bands, einer der Hauptgitarristen und sorgt für einen sehr Rhythmus geprägten Bass mit vielen Slap-Elementen.

Der Schlagzeuger Stef vervollständigt diese Rhythmik mit seinen groovigen Beats, die sehr an Hip Hop angelehnt sind.

Gitarrist Sebo ist schon von Anfang an mit dabei und bringt auf seiner 7-saitigen Gitarre fette Riffs die von der Gitarristin Paula mit vielen Effekten ergänzt werden.

Frontman Ray gibt der Band sowohl mit seinen Screams/Shouts/Growls, als auch mit seinem cleanen Gesang den letzten Feinschliff.



Vita:

Die drei Gitarristen Sebo, Peter und Paula begannen schon im August 2013 zusammen zu spielen. Nach einigen Fehlschlägen mit Schlagzeugern und Sängern kam im Mai 2015 ein Drummer dazu, der wie die Faust aufs Auge passte: Der Stef.
Den Sänger Ray fanden sie in einer Kleinanzeige im Internet. Dieser war eigentlich Schlagzeuger, hatte aber viel mehr Spaß daran, unter der Dusche zu singen. Nach einem kurzen Vorsingen war allen klar: Jetzt is es aus mit dem Dusch-Gesinge!

Ray - Facewalk

Ray – Facewalk live
(c) Freakshot Photography Mike Lhotka

Nach vielen Proben in stundenweise gemieteten Proberäumen erkannten wir: Das wird was, wir brauchen einen eigenen Proberaum.
Nach wenigen Monaten üben und Songs schreiben kam dann schon unser erster Auftritt beim SPH Bandcontest im Escape. Die Stimmung war der Wahnsinn und der Auftritt lief viel besser als wir uns im Vorhinein gedacht hätten. Doch das Ergebnis war ziemlich verwirrend: Publikums-Erster und Jury-Letzter.
Eine wirklich tolle Sache an diesem Contest ist, dass man nach dem Gig konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge von der Jury bekommt. Dabei erkannten wir, dass Perfektionismus das Hauptaugenmerk war, was man nach so kurzer Zeit von uns aber leider nicht erwarten konnte.
Dennoch nahmen wir uns die Vorschläge zu Herzen und übten was das Zeug hält, immer im Fokus unser nächster Auftritt in der ((szene)) bei der Planet Festival Tour. Eine Wahnsinns-Location für einen zweiten Auftritt.
Die Stimmung zwischen uns, den Bands und der Veranstaltern in der Szene war sehr angenehm, und jeder von uns kam am Abend mit einem Lächeln über beide Ohren nach Hause.

Next Step: SPH Bandcontest Stadtfinale!

Bisherige Tonträger:

Bis zum ersten Album dauerts nu a bissl. Fokus ist momentan noch darauf, neue Songs zu schreiben und alte zu verbessern.

Was ich/wir zum Thema Musikbusiness immer schon sagen wollte, mich aber noch niemand gefragt hat:

Warum gibt es so viele Standard-Deathmetal-Bands mit Pseudo-Gesellschaftskritischen texten?
„Destruction! Incorporation! Hypocriticism!“ Ich steh auf Death Metal, aber irgendwie hören sich in letzter Zeit alle Bands in dieser Richtung gleich an. Texte, und vor allem deren Message, sind extrem wichtig meiner Meinung nach, aber seit mal ein bisschen kreativ…

3 für mich/uns typische (eigene!) Songs:

Facewalk live

Facewalk live
(c) Freakshot Photography Mike Lhotka

Office Boreout: Der Text für dieses Lied entstand bei meinem ersten Job, einem Bürojob. Jung und voller Elan wollte ich allen zeigen, was ich drauf habe, aber Fehlanzeige: „Heast Bua, moch koan Stress und geh mal auf an Kaffee.“ Also entschied ich mich dafür, die Arbeitszeit sinnvoll zu nutzen und Texte zu schreiben. „I learned here the art of procrastinating, ‚cause there is no other way to get the time fading.“

Cemetery Fun: Düster, langsam und hart. Dieser sehr instrumental-lastige Song war einer der ersten, den wir geschrieben haben und ist bis heute einer unserer Favoriten.

Boobie Sorrow: Unser ruhigstes Lied. Lyrische Inspiration war sowohl die äußerst amüsante Band Steel Panther, als auch meine äußerst deppate Ex-Freindin.

Einige Lieblingsmusiker/Bands:

KoRn! KoRn! KoRn!
KoRn ist in jeder Hinsicht die Lieblingsband von uns.
In den meisten Fällen sticht aus einer Band immer eine Person hervor, um die das gesamte Musikkonzept herum aufgebaut wird. Bei KoRn ist das anders. Ich kenne wenige Bands, bei denen wirklich jedes einzelne Mitglied so herausragend auf seinem Gebiet ist.

Rapid oder Austria oder Wurscht?:

Es gibt nix wos ma mehr wuascht is
(Zitat von Stef: „RAPIIIIIIIIIID!!!!!“)

Wanda oder Bilderbuch?:

Slayer.

Ambros oder Danzer?:

Ambros!

Tom Waits oder Bob Dylan?:

Tom Waits ist gleich nach Jonathan Davis mein größtes Vorbild in Sachen Gesang! Ich bin mir sicher, dass man nur durch jahrelanges gurgeln von Reißnägeln eine derart einzigartige Stimme bekommt und bin kräftig am trainieren, damit ich irgendwann mal in die Nähe seines Gesangsniveaus komme.

Studio oder Live?

Eindeutig Live!
Der Stress, die Nervosität und die viele Arbeit machen sich in dem Moment bezahlt, in dem man auf der Bühne steht und seinen ersten Song spielt. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis wenn man nach dem Auftritt noch auf a Drangl geht und positives Feedback von so vielen Leuten bekommt.
Wir haben bis jetzt erst zwei Auftritte hinter uns und wollen unbedingt Erfahrung sammeln, deshalb haben wir für die Zukunft ein klares Motto: Je kleiner und ranziger die Bühne, desto besser!



Facewalk im Web:

Facewalk auf Facebook

Danke an Ray für die Mitteilung der Daten/Infos (02/2016, Ge)