News vom Sir Tralala 2016/2017

Interview mit Sir Tralala AKA David Hebenstreit

Die Überschrift ist ein „running gag“ – Sir Tralala ist nämlich für uns schon seit dem ersten Interviewversuch vor ca. 1,5 Jahren „uninterviewbar“ geworden – das liegt einerseits an unserer Unlust, Papier zu beschreiben, andererseits auch natürlich daran, dass es sich mit dem Herrn Hebenstreit immer so wunderbar plaudern lässt und somit der Versuch einer Gesprächsstrukturierung viel zu mühsame Arbeit wäre.

Sir Tralala und Bernhard Eder 2016

Sir Tralala und Bernhard Eder 2016

So habe ich (das Ge der ArGe) dermal den Kuli und den Notizblock gleich zu Hause gelassen, den Sir dann ins Auto gepackt und ab ging’s nach Gänserndorf zum „Extremhirsch“, einem Lokal, welches man wohl durchaus als „Oase in der Marchfeld-Wüste“ bezeichnen kann und dessen Inhaber (der Herr Extremhirsch, selbst Musiker, bzw. „Performance-Künstler“) durchaus als richtiges Original bezeichnet werden darf.

Davor noch ein Stop bei einem Griechen, der uns dann in Folge gleich eine mittelprächtige Lebensmittelvergiftung einbrachte – die war aber beim besagten Plauschabend mit dem Sir nur teilwirksam. Details lassen wir hier aus – die müden Knochen ab nächsten Tag waren aber keinesfalls dem (bescheidenen) Alkoholkonsum geschuldet. Daher gilt ab sofort: Musikempfehlungen vom Sir – ja bitte. Lokalempfehlungen vom Sir: Sicher nicht!;-)

Zum Sir Tralala aka David Hebenstreit:

Für die ArGe war David Hebenstreit auch 2016 ein hervorragender Tippgeber: Schon im Jänner 2016 haben wir uns im Chelsea den vom Sir empfohlenen Voodoo Jürgens angesehen und lieben gelernt.

Mit dem Voodoo hat der Sir 2016 auch die übliche „Wirtshaustour“ bestritten, 2015 war diesbezüglich übrigens der Nino aus Wien dabei und 2017 wird wohl der pauT den Sir Tralala durch die Wirtshäuser Österreichs begleiten.

Jahr für Jahr ist der Sir demnach mit den feinsten Leuten unterwegs, das kann kein Zufall sein… vielleicht ein gutes Omen auch für den pauT, der 2017 hoffentlich ein feines Album abliefert;-)

Solo gab es den Sir Tralala natürlich auch 2016 da und dort zu sehen, viel zu selten, wie wir meinen, ab und an waren auch die fast schon üblichen Auftritte bei den Buben im Pelz oder mit dem Nino aus Wien zu hören.

Intensiv war David 2016 auch mit Aufträgen aus dem Filmgenre beschäftigt – Songs für „Sühnhaus“ (gerade im Kino) oder „Was hat uns bloß so ruiniert“ waren abzuliefern, aktuell hackelt David gerade an einigen neuen Songs für einen 2017 kommenden TV-Film. Mehr dazu, wenns spruchreif ist.

Dazu kommt auch noch die Mitwirkung beim neuen Album von Irmie Vesselsky (plus Wolfgang Kühn).

Quasi so nebenbei hat der Sir auch ein gigantisches Opus für ein 100-Mann-Frau-Orchester geschrieben, wer über etwas mehr Kleingeld verfügt, der möge doch Kontakt aufnehmen…

Mit der neuen Scheibe „Echt gute böse Lieder“ ist es zwar 2016 nichts geworden, ein Erscheinungsdatum für 2017 gibt es auch noch nicht – David hat aber einige Songs davon schon live ausprobiert und hofft, dass sich 2017 Zeit für die Fertigstellung ergibt.  Wir hoffen auch darauf;-)

Ein eventueller Fixplatz-Song für’s neue Album ist hier zu sehen – der „Oaschlochwalzer“, ab Minute 1.55 geht der Song los:

Noch zu erwähnen: Da und war David auch als Organisator oder als DJ tätig – z.B. beim sehr lässigen Kurt-Cobain-Tribute im Fluc, auch 2017 (das sei schon verraten) gibt es hier wieder ein sehr feines Fest zu sehen.

Auch wenn der Sir in Sachen Selbstmarketing ein bisserl schlampert ist – auf Facebook oder auf seiner Homepage finden aktuell schon einige Termine der Wirtshaustour etc.

Schauts vorbei, es lohnt sich!

(Ge)