Wenzel Beck

Name: Wenzel Beck

Wenzel Beck (c)Lukas Beck

Wenzel Beck
(c)Lukas Beck

Geburtsdatum/Geburtsort:

14. September 1999 in Wien

Musikrichtung:

Pop

Vita:

Was sofort auffällt, ist die ungewöhnliche Reife dieses erst 19jährigen Songwriters. Wenzel Beck komponiert hochemotionale Lieder, die mehr oder weniger klandestine, politische Botschaften enthalten. Ein wichtiges Thema ist ihm der evidente Verlust der Mitmenschlichkeit und Solidarität, wie er in Österreich, aber auch an vielen anderen Orten dieser Welt, in den letzten Jahren sichtbar wurde.

Der dreijährige Djembe Schüler Wenzel konnte bei einer Kurt Ostbahn und die Combo Probe dabei sein. Christian Eigner, der begnadete Ostbahn und Depeche Mode Schlagzeuger, übte eine magische Anziehungskraft auf den kleinen Knaben aus und so verbrachte dieser die halbe Probe auf dem Schoss des Meisters.
Ein unvergessliches Erlebnis für Wenzel. Zunächst spielt er die Kochtöpfe, bald ein von den Eltern geschenktes Kinderschlagzeug, wechselt von der Djembe in die Musikschule der Stadt Wien und startet eine Ausbildung zum Schlagwerker.

Der Rhythmus ist es auch, der ihn, der längst zur Gitarre als Hauptinstrument gewechselt hat, beim Komponieren leitet. Zu seinen Helden zählen viele Songwriter, für die der Beat essenziell ist: Sting, John Martyn, Tom Misch und jene Hiphop-Kombos, die sich auf J. Dilla berufen. Diese Granden gehen zwar im Haushalt der Becks nicht aus und ein, aber ein ebenso großer Österreicher: Willi Resetarits.

Eines Abends fragte er ihn, ob er ihm nicht mal was Eigenes vorspielen könnte. Die Crux war bloß, dass er noch nichts hatte. Resetarits gab ihm zwei Termine. Innerhalb von eineinhalb Wochen komponierte Beck fünf Songs. Drei warf er sofort in den Kübel, zwei überlebten. Mit denen machte er sich auf die Reise nach Floridsdorf. Resetarits zeigte sich angetan, ohne viel Hilfestellung leisten zu müssen.

Wenzel Beck ist determiniert genug, um sich künstlerisch selbst zu positionieren. Er ist ein Rohdiamant, der selbst für den eigenen Schliff sorgt. Was ihm dabei zugute kommt, ist, dass ihn Um- und Irrwege mehr interessieren als eine etwaige langfristige Strategie. Und er setzt sich gerne selbst unter Druck. Etwa mit seinem Studium der Technischen Mathematik, das ihn Zeit kostet, aber ihm auch viel Qualitätszeit schenkt. Er übt nie ins Blaue hinein. Stets stellt er sich konkreten, musikalischen Fragen und Problemen. Er wollte schon von klein an viele Lehrer haben. Mit den Jahren und dem Wechsel zur Gitarre wurden diese namhafter.

Mit Größen wie Harri Stojka, Klaus Trabitsch und Karl Ritter kam er bereits in gitarristischen Dialog. Im Wohnzimmer des Jazz Pianisten Roland Guggenbichler hat er das aufgenommen, was sein erstes Album werden wird. Der Song  “Der Wind” ist ja schon längere Zeit auf Airplay in heimischen Qualitätssendern.

Wenzel Beck (c)Lukas Beck

Wenzel Beck
(c)Lukas Beck

Die nächste Auskoppelung ist “Immer Wieder”, ein Lied mit ernster Thematik, das am Ende aber Hoffnung schenkt. Und im Laufe des Winters folgt sein Debütalbum, solo aufgenommen und voller Szenarien, die die Hörer vom Alltag abziehen, ohne simpel zu unterhalten.

Wenzel Beck schreibt kontemplative Lieder, die zum Nachdenken anregen. Mal auf Wienerisch, mal auf Englisch. Eine Akustikgitarre, ein wenig Mundharmonika und ganz viel von dieser ausdrucksstarken Stimme fesseln und lassen nicht mehr los.

Was er über seine Konzerte sagt, gilt auch für sein Album: “Als Künstler will ich eine Geschichte erzählen, Emotionen erzeugen – hier beginnt Musik”.

Samir Köck

Bisherige Tonträger / Label:

2018 – Single: “Der Wind” (Universal Music)
2018 – Single: “Immer wieder” (Universal Music)

Musik bedeutet für mich:

Herumreisen und Stimmung machen, Geschichten erzählen – Musiker ist echt der schönste Beruf der Welt.

3 für mich typische Songs:

Ich sag euch 3 Songs die in letzter Zeit auf fast jeder Setlist stehen:

“Immer wieder”
“Better Home”
“Der Wind”

Mein (eigenes) Lieblingsvideo:

Einige LieblingsmusikerInnen/Bands (international):

Hier ein paar: J.S.Bach, The Police, Miles Davis, D’Angelo

Einige LieblingsmusikerInnen/Bands (aus Österreich):

Es gibt viele gute Acts aus Österreich – Falco, Willi Resetarits, Killah Tofu, Ernst Molden und so. Mein neues Trio ist super, alles Top-Musiker.

Rapid oder Austria oder Wurscht?:

Hm, ich schau’ kaum Fußball. Geh’ nur manchmal bissl’ kicken in den Park.

Nino aus Wien oder Voodoo Jürgens?:

Nino und Voodoo habe ich beide schon live gesehen. Voodoo sehe ich oft bei Konzerten von Anderen, der geht zu ähnlichen Shows wie ich – das mag ich.

Wanda oder Bilderbuch?:

Live-Shows von Wanda und die Platten von Bilderbuch.

Ambros oder Danzer?:

Danzer! Schade dass er so früh gegangen ist.

Tom Waits oder Bob Dylan?:

Tom Waits. “Down By Law” ist einer der besten Filme überhaupt, finde ich.

Janis Joplin oder PJ Harvey?:

Janis Joplin.

Studio oder Live?

Beides Gänsehaut. Ich muss mich für eines entscheiden? Dann Live.

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